So leben und arbeiten die Franzosen – Niklas Weiß von der Sell GmbH nimmt am Lehrlingsaustausch mit Frankreich teil

Bild oben: Gruppenbild der Junghandwerker

Bild unten: Niklas auf einer Baustelle in Frankreich


Helmbrechts/Carcassonne, 07.10.2019

Eine Gruppe junger Handwerker aus Oberfranken machte sich vom 23. August bis 7. September auf den Weg nach Südfrankreich um die französische Arbeitswelt und Lebensweise kennenzulernen. Mit dabei war auch Niklas Weiß, der eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Sell GmbH macht und im September das 3. Ausbildungsjahr beginnt. Niklas hat uns einen kleinen Reisebericht über seine erlebnisreiche Zeit in Südfrankreich geschickt:
Am Freitag startete die gut gelaunten Junghandwerker ihre Fahrt nach Carcassonne. Auf dem Weg dahin machten sie einen zweitägigen Abstecher nach  Annecy, wo sie im Rathaus empfangen wurden und eine Stadtführung sowie eine Gipfelfahrt zum 1699 m hohen Semnoz unternahmen. Danach ging die Reise weiter zum Internat nach Lezignan wo die Azubis während ihres Berufspraktikums untergebracht waren. Montag und Dienstag stand aber noch im Zeichen von Kultur und Freizeit: Es gab eine Führung durch die Cité Carcassonne anschließend ging es zum Baden und Grillen an den See.
Am nächsten Tag wurden die Kathedrale und der Markt in Narbonne besichtigt.
Mittwoch bis Freitag durften die Junghandwerker ihr Können zeigen. Niklas verlegte Kabelkanäle und verklemmte Steckdosen bei einem französischen Elektriker.
Die typische französische Lebensart „le savoir vivre“ sollte natürlich nicht zu kurz kommen – so besuchte die Gruppe eine Austernfarm (Niklas kostete Austern, Schnecken und Seeigel) und ging anschließend ans Meer zum Baden. Am Sonntag ging es zum Kanufahren mit Besichtigung der Staustufen. Am nächsten Tag besichtigten die Azubis eine Roquefort Käserei und anschließend fuhren sie die längste Schrägseilbrücke der Welt, die „Viaduc de millau“. Dienstag und Mittwoch ging es dann wieder an die Arbeit.  Am Donnerstag stand noch eine Weinprobe auf dem Programm und ein  Besuch des „lac des jourasse“ sowie eine feierliche Verabschiedung im Rathaus Lezignan.
Niklas über seine Zeit in Frankreich:
„Innerhalb der zwei Wochen durfte ich Frankreichs schöne landschaftlichen und kulturellen Seiten kennenlernen (bis auf wenige Ausnahmen). Besonders überzeugt hat mich die französische Landschaft, die eine erneute Reise wert ist. Eine gewisse "Lässigkeit" der Franzosen versuche ich mit nach Hause zu nehmen -  jedoch nicht in arbeitstechnischer Hinsicht. Meinem Chef war es beispielsweise lieber mit Silikon nachzubessern, statt das erneute Zuschneiden von einem Kabelkanal um somit ein hohes qualitatives Endergebnis zu schaffen. Anders, als ich es hier in Deutschland und besonders bei der Firma Sell gewohnt bin, der Qualität sehr wichtig ist.
Der Firma Sell GmbH bin ich zu großem Dank verpflichtet, da sie mir die Reise erst ermöglicht und mich sehr unterstützt hat.“